Käfigtauchen in Gansbaai

Südafrika




Als ich von meiner Tauchsafari zu den St.-Johns-Inseln im September wieder zurück nach Hause kam, erwartete mich eine sehr erfreuliche Email: Gewinnbenachrichtigung von Fisherman´s-Friend, eine 10-tägige Südafrika-Reise nach Gansbaai zum Mekka des Käfigtauchens mit dem Großen Weißen Hai! Mehrere Monate zuvor hatte ich an einem Internet- Preisausschreiben, auf das ich durch Unterwasser.de aufmerksam geworden war, teilgenommen, an die Teilnahme aber gar nicht mehr gedacht. Umso größer war die Überraschung!
Bereits vor 2 Jahren hatte ich eine Südafrika-Rundreise gemacht und auch Gansbaai besucht, seinerzeit aber aus Zeitgründen keine Gelegenheit gehabt, einen Käfigtauchgang mit dem Großen Weißen Hai zu machen, und - was ich beinahe noch mehr bedauert hatte - wie gerne hätte ich Tauchgänge im Kelpwald mit den Südfrikanischen Pelzrobben gemacht und auch dafür keine Zeit mehr gefunden. Nun hatte ich durch den Gewinn der Reise die Möglichkeit, dies alles nachzuholen. Im Gewinn war sogar ein PADI White Shark Awareness Specialty-Kurs bei Micheal Rutzen, einem Südafrikaner, der seit mehr als 10 Jahren mit Großen Weißen Haien arbeitet und einer der wenigen ist, der mit diesen Tieren auch frei taucht, enthalten. Bekannt wurde durch Filme wie „Beyond Fear“. Am 13.11.06 ging es los.

Die Saxon-Lodge in Gansbaai

Am Flughafen in Kapstadt wurden wir bereits von einem Fahrer von Shark Diving Unlimited erwartet und in knapp 2 Stunden durch die schöne Landschaft der Kapregion in die Saxon Lodge, unser Quartier in Gansbaai für die nächsten 10 Tage, gebracht. Meiner Freundin und mir hat es dort bestens gefallen. Wir hatten ein 2-Zimmer-Maisonette-Appartment mit Blick auf das Meer. Eine Gastfreundschaft wie dort habe ich selten erlebt. Linda und Alan, die Eigentümer der Saxon Lodge, und ihr Team schaffen es, den Aufenthalt zu einem Erlebnis werden zu lassen. Lindas Kochkünste suchen ihresgleichen, ihre mehrgängigen Dinners in Buffet-Form sind legendär. Gelegentlich begleitet Alan das Dinner mit Musik auf der Gitarre. Usus ist es, sich bereits vor dem Dinner im hauseigenen Pub „Saxon Arms“ bei einem Gläschen Wein zu versammeln. Die dort (und auch in allen anderen Teilen der Lodge) ausgestellten Fotos mit persönlichen Widmungen (z.B. von Doug Perrine) sind übrigens für jeden Unterwasserfotografen eine Augenweide.

Die Barracuda im Hafen von Kleinbaai Die Barracuda im Einsatz


Am nächsten Tag ging es dann los. Die Abfahrt der Shark-Diving Boote erfolgt vom Nachbarort Kleinbaai. Ein Shuttle organisiert den Transport der gebuchten Gäste zum Treffpunkt „Carcharias“, eigentlich einem kleinen, unmittelbar am Hafen gelegenen Bekleidungsgeschäft, welches Freizeitkleidung mit Weißer-Hai-Motiven des eigenen Labels „Carcharias“ verkauft. Dort gibt es ein im Preis inbegriffenes Frühstück (welches man aber auch getrost auslassen kann) und schließlich ein Briefing. Danach heißt es „alle Mann (und Frau) an Bord“, und erst dann wird das Boot „Barracuda“ ins Wasser geschoben. Es gibt nämlich nur eine kleine, künstlich ausgehobene Fahrrinne, und die Ausfahrten sind gezeitenabhängig nur ein gewissen Zeitfenstern möglich.

Chum wird ins Wasser geschüttet
Fischstücke als Köder
Der Käfig wird ins Wasser gelassen
Ein Großer Weißer Hai jagt den Köder
Dicht am Käfig
Ein Großer Weißer Hai unter Wasser
Probebiss in den Käfig


Im südafrikanischen Sommer (die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind unseren entgegengesetzt!) halten sich die Haie in der Regel in der Bucht östlich des Danger Points auf, und nicht in der berühmten Shark Alley zwischen Dyer Island und Geyser Rock, so dass die Fahrt nicht lange dauert. Am Tauchplatz angekommen fährt das Boot zunächst langsam ein paar Kreise, wobei immer wieder „Chum“ (Wasser mit Fischextrakten) ins Meer gegossen wird, um die Haie anzulocken. Dann wird das Boot geankert, und es wird weiter „gechumt“ und Fischstücke über Bord geworfen. Es dauert unterschiedlich lange, bis Haie zum Boot kommen.

Geeigneter als Beobachtungszeitraum ist eigentlich der Südafrikanische Winter, der mit dem Benguela-Strom wärmeres und klareres Wasser bringt. In diesem Zeitraum werden die Haie sehr schnell angelockt. Einige dieser Haie entpuppen sich als sog. „Player“, die lange am Boot bleiben. Dies sind die Haie, mit denen Michael seine Filme macht, natürlich nicht im Rahmen der normalen touristischen Ausfahrten. Andere Haie dagegen tauchen nur einmal kurz auf, um gleich wieder zu verschwinden. Im Winter ist die Chance, auf Haie zu treffen, praktisch 100%, im Sommer liegt sie immer noch bei etwa 70%. Auch die Sichtweiten sind im Winter mit 8 - 10 m viel besser, im Sommer betragen sie lediglich um einen Meter. Vorteilhaft im Sommer hingegen ist die allgemeine Wetterlage; die Lufttemperatur ist höher und das Wetter in der Regel besser. Im Winter ist es oft stürmisch, und die Boote können manchmal tagelang gar nicht raus fahren. So ist es empfehlenswert, für einen Aufenthalt im Winter 2-3 Wochen einzuplanen, um an 3 oder 4 Tagen eine Ausfahrt machen zu können, bei denen man dann aber optimale Bedingungen hat, d.h. gute Sichtweiten und einen „Player“.

Wir hatten, obwohl es Sommer war, mit dem Wetter nicht sonderlich viel Glück. Es war zwar sonnig, aber es blies ein kräftiger Wind, der starken Seegang verursachte. Immerhin kam nach ca. einer Stunde tatsächlich ein Großer Weißer Hai, so dass die Crew den Käfig ins Wasser ließ. Es handelt sich um einen 5-Mann-Käfig, der an der Backbordseite befestigt wird. Während sich 5 Taucher die bereitgestellten 5-mm-Anzüge überzogen, warf die Crew immer wieder einen großen Köder an einem Seil ins Wasser, um den Hai erneut anzulocken. Tatsächlich tauchte er auch bald wieder auf.

Es kommt übrigens immer nur ein Hai ans Boot, auch wenn mehrere Haie in der Umgebung gesichtet werden. Die Haie scheinen sich vorab darauf zu verständigen, wer den Köder genauer unter die Lupe nehmen darf. Dem Hai wird es auch nicht gestattet, den Köder tatsächlich zu erreichen, da die Tiere nicht angefüttert werden sollen. So wird nicht direkt in das Ökosystem eingegriffen. Inzwischen waren 5 Taucher in den Käfig eingestiegen, und man wartete darauf, dass wieder ein Hai kam. Tatsächlich kam der Hai auch einige Minuten später wieder und schwamm direkt am Käfig vorbei. Vom Boot aus ein imposanter Anblick, der Hai praktisch zum Greifen nah.

Nach einer halben Stunde stieg ich mit der nächsten Gruppe in den Käfig. Ich war froh, dass ich nicht einen der Leihanzüge trug, denn die Gruppe vor uns hatte ziemlich gefroren in dem 16°C warmen (oder kalten?) Wasser. Ich trug immerhin meinen 7mm starken halbtrockenen Anzug mit Kopfhaube und Handschuhen. V.a. letzteres ist sehr zu empfehlen. Nach etwa einer halben Stunde tauchte wieder ein Hai auf, und der Skipper gab das Kommando zum Tauchen. Tauchen ist allerdings eigentlich etwas zu viel gesagt, denn man hält nur die Luft an und lässt sich etwa einen halben Meter auf den Boden des Käfigs absinken. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse, es war vielleicht knapp ein Meter, war es auch immer nur ein kurzes Schauspiel. Wenn der Mann mit dem Köder es schafft, den Hai direkt am Käfig vorbei zu dirigieren, sieht man den Hai wenige Sekunden am Käfig vorbeischwimmen.

An Fotografieren unter Wasser war praktisch gar nicht zu denken. Der Käfig schaukelte aufgrund des Wellengangs so sehr, dass ich nicht durch den Sucher sehen konnte, und der Autofokus arbeitete aufgrund der schlechten Sicht ebenfalls nicht. Also hielt ich einfach drauf, allerdings ziemlich erfolglos. (An den folgenden Tage stellte ich den Focus, was bei der Nikon D 100 im Sealux-Gehäuse allerdings nur vor dem Einbau der Kamera in das Gehäuse geht, manuell auf die geschätzte Entfernung, in der der Hai am Käfig vorbeischwimmt, ein, und arbeitete mit der Hyperfokaldistanz. Auch dies führte aber nicht zu besseren Ergebnissen, da die Enge im Käfig und das Schaukeln einen Blick durch den Sucher und damit das Wählen des Bildausschnittes unmöglich machten.)

Immerhin hatte ich einmal das Glück, dass der Hai direkt in den Käfig vor mir biss, wobei ich dann auch verstand, weshalb ein Handgriff zum Festhalten im Innern des Käfigs montiert war, und man sich nicht am Käfig selbst festhalten sollte. Ein spektakulärer Anblick. Nach einer halben Stunden und etwa 3 Haibegegnungen wurden die Gruppen wieder getauscht. Es waren etwa 20 Leute an Bord, so dass nacheinander 4 Gruppen in den Käfig gingen. Die ganze Ausfahrt dauerte etwa 4 Stunden. Unterwegs gibt es Verpflegung in Form von Sandwiches, Obst und Softdrinks.


Southern Right Whale in Hermanus
Heaven-and-Earth-Vine-Valley
Die Hout Bay mit Blick auf den Karbonkelberg mit Mount Sentinel
Das Kap der Guten Hoffnung
Badehäuschen am St. James Beach in der False Bay
V.A. Waterfront in Kapstadt mit Blick auf den Tafelberg

Grotto Beach bei Hermanus
Kellerei Bouchard-Finlayson, Heaven-and-Earth-Vine-Valley
Seal-Puppy im Hafen der Hout Bay
Strausse am Kap der Guten Hoffnung
Pinguin an Betty´s Bay
Das Malaysische Viertel in Kapstadt

Die nächsten Tage hatten wir reichlich Gelegenheit, das Erlebte Revue passieren zu lassen, da aufgrund des weiterhin starken Seeganges, der schon am Vortage zu vielen unfreiwilligen zusätzlichen Haifütterungen geführt hatte, die Touren abgesagt wurden. Wir unternahmen stattdessen mit Percy-Tours 3 Tage lang Ausfahrten nach Hermanus (hervorragend zum Whale-Watching vom Land aus), ins Heaven-and-Earth-Vine-Valley, nach Bettys Bay (Kolonie wildlebender Jack-Ass-Pinguine, weniger touristischer Trubel als in Simonstown, Eintritt frei), in die Hout-Bay, ans Kap und natürlich nach Kapstadt selbst. Wir hatten viel Spaß mit Percy und seiner Freundin Ronel, die uns einen sehr individuellen Service boten.

Das Käfigtauchen allerdings hatte ich mir aufregender vorgestellt. Mit Tauchen an und für sich hat es in der praktizierten Form ohnehin wenig zu tun. Es ist sogar so, dass man zumindest bei den im November vorherrschenden Sichtweiten beim Beobachten der Haie vom Boot aus mehr und auch wesentlich länger etwas vom Hai sieht als unter Wasser. So ist das Käfig-„Tauchen“ vielleicht eher für den Nichttaucher interessant. Ein Taucher, der schon häufig Haie (wenn auch keine Großen Weißen) beim Tauchen aus nächster Nähe für längere Zeit in ihrem natürlichen Verhalten beobachten konnte, wird dem kurzen Blick aus dem Käfig nicht allzu viel abgewinnen können.

Anders ist die Situation wohlgemerkt möglicherweise im Winter, wenn die Sichtweiten besser sind, und man auch unter Wasser mehr sehen kann. In Arbeit ist eine Luftversorgung vom Boot aus, die es erlauben würde, länger unter Wasser zu bleiben. Auch dies würde allerdings nur bei guter Sicht Sinn machen, denn bei schlechter Sicht ist man darauf angewiesen, an der Oberfläche gesehen zu haben, aus welcher Richtung der Hai kommt. Ansonsten würde man ihn unter Wasser schlicht und einfach verpassen.

So gingen wir die nächsten Käfigtauchtage nicht allzu enthusiastisch an. In der Tat verliefen die Ausfahrten eigentlich auch in den Folgetagen so, wie oben beschrieben, wobei wir zumindest das Glück hatten, jeden Tag mehrere Haie zu sehen, was im Sommer (s.o.) nicht immer der Fall ist. Begleitet wurden wir in diesen Tagen allerdings immer von Michael Rutzen, was die Ausfahrten um einiges interessanter machte, da er ungeheuer viel Wissen über die Großen Weißen Haie hat und dieses auch gerne weiter vermittelt. Da nun der White Shark Awareness Specialty-Kurs begonnen hatte, trafen wir uns auch nachmittags und abends zu den Theorielektionen, in denen wir sehr viel über die Biologie und das Verhalten der Großen Weißen Haie erfuhren.

Bestandteil des Kurses waren auch je ein Kelptauchgang und ein Tauchgang mit den Pelzrobben. Vor allem letzterer war in taucherischer Hinsicht das Highlight des Urlaubs. Den Kelptauchgang machten wir im Kelpwald in der Walker-Bay vor De Kelders. Auf dem Weg zum Tauchplatz passierten wir einige der zwischen Juni bis November an der Südafrikansichen Küste regelmäßig anzutreffenden Kuh-Kalb-Paare der Südlichen Glattwale (Southern Right Wales), die sich am Tauchplatz durch unsere Anwesenheit kaum beeindrucken ließen und ihre Route dicht an unserem Zodiac vorbei fortsetzten. Leider sahen wir sie nicht unter Wasser, was aber mehr an der sehr schlechten Sicht lag als daran, dass die Wale zu weit entfernt gewesen wären. Das Tauchen im Kelp war ein sehr schönes Erlebnis. Der Kelp bewegte sich sanft in der Dünung, und von oben konnte man zumindest schemenhaft Sonnenstrahlen durch den Kelp wie in einem Wald sehen. Gehofft hatten wir auf Pyjama-Katzenhaie und Scheu-Haie, die wir aber trotz langer Suche möglicherweise aufgrund der Anwesenheit eines Ingers (engl. hagfish), der sich an einem Kadaver schadlos hielt und dabei Duftstoffe ins Wasser abgibt, die mögliche Konkurrenz fernhalten, nicht sahen.

Pinguine und Kormorane auf Dyer Island

Den Tauchgang mit den Pelzrobben machten wir in der bekannten Shark-Alley zwischen Geyser Rock, auf dem die Kolonie von 50.000 - 60.000 Pelzrobben beheimatet ist, und Dyer Island, einem Vogelschutzgebiet, auf dem es u.a. Kormorane und Pinguine gibt. Noch vor zwei Jahren wäre das Tauchen in der Shark Alley nicht so ohne weiteres möglich gewesen, da - wie der Name schon sagt - sich hier, wenn auch saisonal unterschiedlich (s.o.) eigentlich die Großen Weißen Haie auf der Jagd nach Pelzrobben, die allerdings nur etwa 10% ihrer Diät ausmachen, aufhalten. Durch Wilderei nach Abalonen, die sich von jungem Kelp ernähren und die unkontrollierte Ausbreitung der Kelpwälder verhindern, ist es allerdings nach massiver Dezimierung der Abalonen in der Shark Alley zum Zuwuchern der Shark Alley mit Kelpwald gekommen, in den sich die Großen Weißen Haie nicht hineintrauen, da sie darin aufgrund mangelnder Beweglichkeit ersticken würden. (Zum Vergleich: die legale Kultivierung von Abalonen bringt eines Jahresertrag von ca. 40.000 Tonnen, die Dezimierung der natürlichen Abalonen-Vorkommen durch Wilderei wird auf etwa 800.000 Tonnen jährlich geschätzt.)

Pelzrobbenkolonie auf Geyser Rock

Der Anblick der Pelzrobben-Kolonie ist schon an der Wasser­oberfläche ein Erlebnis, hinzu kommt ein ohrenbetäubender Lärm und ein Gestank, der auch nicht von schlechten Eltern ist, an den man sich aber bald gewöhnt. Die Pelzrobben hatten überhaupt keine Scheu vor uns, sie näherten sich uns schon an der Wasseroberfläche, so dass wir mitten zwischen ihnen abtauchten.


Eine Pelzrobbe unter Wasser

Den Tieren unter Wasser zuzuschauen, war ein tolles Erlebnis. Sie schossen wie aus dem Nichts (Sichtweite wieder nur 1-2 m im Schnitt) heran, um kurz vor uns wieder abzudrehen und vollführten dabei manches akrobatische Kunststück. Man sollte allerdings - was man ohnehin als gut tarierter Taucher tun sollte - die Arme bei sich behalten, denn ansonsten beißen die Pelzrobben gerne mal probeweise zu, ein Effekt, den ich an meinem Blitz immer wieder beobachten konnte. Das Fotografieren war natürlich auch hier wieder nicht ideal, die Sicht ließ zu wünschen übrig und die Pelzrobben bewegten sich sehr schnell, aber bei kurzen Belichtungszeiten (1/125) gelangen ein paar Bilder, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.


Der nächste Tag war leider schon unser Abreisetag. Da es uns bei den Pelzrobben so gut gefallen hatte, beschlossen wir, dort nochmals einen Tauchgang zu machen. Aufgrund des sehr frühen Abflugtermins am Folgetag begnügten wir uns sicherheitshalber mit Apnoe-Tauchen, was fast noch mehr Spaß bereitete als das Tauchen mit Flasche am Vortag. Die Pelzrobben kamen noch näher heran, und es war toll, immer mitten zwischen den Tieren auf- und abzutauchen. Eine interessante Erfahrung war auch das Fotografieren ohne Flasche, das hatte ich vorher noch nie gemacht. Auch hierbei gelangen noch ein paar ansehnliche Bilder.

Pelzrobben auf Geyser Rock Eine Pelzrobbe geht an Land

Fazit: Insgesamt ein gelungener Urlaub. Ein Erlebnis waren die Tauchgänge mit den Pelzrobben. Auch der White Shark Awareness Specialty-Kurs war sehr interessant. Das Käfigtauchen selbst ist bei den im südafrikanischen Sommer vorherrschenden Sichtweiten kein so aufregendes Erlebnis, wie man vielleicht vermutet hätte. Mit Tauchen hat es zumindest in der angebotenen Form überhaupt nichts zu tun, zumal es auch eine ziemliche Massenveranstaltung ist. Spannender ist es wahrscheinlich bei besseren Sichtweiten im südafrikanischen Winter. Michael hat zusammen mit PADI nun auch einen Advanced White Shark Awareness Specialty-Kurs konzipiert, der wohl demnächst angeboten werden wird. Hierbei wird ein Käfig vom Boot aus mit bereits darin sitzendem Taucher (mit voller SCUBA-Ausrüstung) auf den Meeresboden abgesenkt und Haie angelockt. Dann wird der Käfig geöffnet, und der Taucher kann sich zwischen zwei Sicherungstaucher auf den Käfig setzen, während die Großen Weißen Haien den Käfig umkreisen...

Werfen Sie einen Blick auf die Bilder aus Gansbaai. 2004 hatte ich bereits einen Trip nach Südafrika unternommen und Bilder in Sodwana Bay, an den Aliwal Shoals und Protea Banks gemacht.

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