Unterwasserfotografie Frank Hoefken - Archiv-Einträge


Yucatán (Mexiko) 2015


Im November/Dezember 2015 verbrachten wir einen wunderbaren Familienurlaub in Playa del Carmen auf Yucatán (Mexiko). Tauchen war nicht die einzige geplante Aktivität, durfte jedoch mit den Cenoten vor der Hautür natürlich auch nicht zu kurz kommen.
Als erstes stand jedoch ein Familien-Ausflug zum Schnorcheln mit unserem mittlerweile 6-jährigen Sohn auf dem Programm. Ich hatte gelesen, dass man in Akumal mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit Schildkröten schnorcheln kann, so dass dies ein lohnendes Ziel schien. Unser Plan, auf eigene Faust ins Wasser zu gehen, scheiterte bereits bei der Anfahrt, auf der man immer wieder von Guides der lokalen Schnorchel-Guide-"Mafia" angehalten wird. Wir machten gute Miene zum bösen Spiel und willigten schließlich ein, uns als Dreier-Gruppe guiden zu lassen. Der Preis war einigermaßen in Ordnung (ich erinnere mich jetzt, da ich dies zehn Monate später schreibe, nicht mehr ganz genau, habe aber etwas Richtung umgerechnet 50 Euro für drei Personen im Kopf). Am Strand waren wir allerdings ob des Andrangs zunächst eher schockiert. Immerhin waren wir aber dann mit unserem Guide alleine für etwa 90 Minuten im Wasser und bekamen einige Suppenschildkröten und auch einen Stechrochen zu Gesicht. Nachteilig für das Fotografieren war, dass man Schwimmwesten tragen musste und Abtauchen eigentlich strikt verboten war...


Die Cenoten erkundete ich zusammen mit Stefan, einem Duisburger, der vor vielen Jahren nach Yucatán übergesiedelt ist und dort einen sehr individuellen Service anbietet. Er hat betreibt keinen Tauchladen, sondern sammelt die Taucher morgens in einem Hotel in Playa del Carmen ein und fährt dann mit ein bis zwei Pick Ups die beiden Cenoten an, die er an diesem Tag betauchen möchte. Dabei ist er nicht nur bemüht, am jeweiligen Tag wenig frequentierte Cenoten aufzusuchen und in kleinen Gruppen zu tauchen, sondern erreicht diese Ziele auch. Wir hatten die Cenoten tatsächlich überwiegend für uns, und es waren nie mehr als drei Taucher einem Guide zugeteilt. Die Briefings waren sehr ausführlich, so dass auch Cavern-Dive-Neulinge keine Probleme fürchten mussten. Und das Tauchen in den Centoten war so beeindruckend, dass ich meine drei geplanten Tauchtage ausschließlich in den Cenoten verbrachte und das Karibische Meer völlig verschmähte.


Die Bilder habe ich wie immer auf meine Seite gestellt. Viel Spaß beim Anschauen!