Khao Lak 2013


Hauptstraße in Khao Lak bei Nacht

Im November 2013 ging es mit der ganzen Familie nach Khao Lak in Thailand. Für einige Tage stieß außerdem Uwe zu uns.
Nach 2000 und 2007 war dies mein 3. Aufenthalt in dieser Region. War Khao Lak 2000 noch ein recht kleines eher verchlafenes Örtchen gewesen, von dem aus es noch keine Tagesausfahrten zu den Similans gab, hatte sich dies nach dem Tsunami 2004 bereits bei unserem Aufenthalt 2007 spürbar geändert. Der Ort war nach dem Wiederaufbau erheblich gewachsen, und es wurden nun auch Tagestouren zu den Similans durchgeführt (siehe hierzu auch den Reisebericht Thailand von 2007).
Bei unserer Ankunft trauten wir jetzt kaum unseren Augen. Der Ort war förmlich explodiert. Neben Ausfahrten zu den Similans bot man nun sogar Trips zu den noch weiter nördlich gelgenen Inseln Ko Bon und Ko Tachai an, die wir 2007 nur auf einer Safari auf dem Weg zum Richelieu Rock erreicht hatten. Durch die Unruhen in Ägypten war Khao Lak als Ersatzziel zudem noch ziemlich überlaufen.

Der Katamaran "Stingray"

Auch die Anbieter sowohl von Tauch- als auch Schnorchelausfahrten waren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Nachdem wir 2007 mit den Sea Bees gute Erfahrungen gemacht hatten, hielten wir dieser Basis auch 2013 die Treue. Die Tagesausfahrten wurden wie auch seinerzeit mit der Runaway für die Ziele vor Khao Lak und mit der Stingray für die weiter entfernten Spots durchgeführt. Der Service war wie gewohnt gut und reibungslos.
Weniger erfreulich hatten sich die Preise entwickelt. Für eine Tagesausfahrt zu den Similans mit zwei Tauchgängen rief man stolze 120€ auf! Leider hatten sich aber die Riffe von der Korallenbleiche, die wir bereits 2010 auf Ko Lanta erlebt hatten (siehe hierzu den Reisebericht Thailand von 2010), noch nicht erholt, so dass das Preisleistungsverhältnis in unseren Augen, auch wenn die Tauchbasis natürlich nicht die Schuld am Zustand der Riffe trägt, nicht stimmte.

Zerstörte Riffe vor Ko BonWahrzeichen der Similan-Inseln

Obwohl die Similans aufgrund der vielen Tagesboote im Vergleich zu 2000, wo man nur mit Sondergenehmigung überhaupt auf die Insel durfte, aber auch im Vergleich zu 2007, wo noch deutlich weniger Betrieb herrschte, nun in der Mittagszeit einem gut besuchten Strand auf Mallorca nicht unähnlich waren, hatten sie trotz allem über Wasser in ihrer Schönheit noch nichts eingebüßt, was für vieles entschädigte. Ohnehin war der Urlaub viel mehr als Familienurlaub denn als Tauchurlaub gedacht, so dass wir insgesamt nur drei Tagesausfahrten machten.

Kleiner Schnorchler

Zur Begeisterung unseres Kleinen unternahmen wir mit ihm eine (nicht von Sea Bees geführte) Schnorchelausfahrt zu den Similans. Wir hatten Glück und konnten 20 Minuten mit einer Suppenschildkröte schnorcheln. Den Guides dieses Anbieters reichte dies allerdings noch nicht. Sie schreckten nicht davor zurück, unter Wasser ganze Tischkorallen umzuwerfen, um einen Octopus aus seinem Versteck zu holen. Umweltgerechtes Verhalten hatte sich zumindest zu diesem Schnorcheltouranbieter noch nicht herum gesprochen!

Auch wenn wir nur wenige Tauchgänge unternommen haben und die Bedingungen nicht optimal waren, ein paar Bilder sind schon zusammen gekommen.

Viel Spaß beim Anschauen!

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